Ganz egal ob der Betreiber einer Website die Suchmaschinenoptimierung selbst durchführt oder eine Firma damit beauftragt, die folgenden Schritte sollten in jedem Fall im Vorfeld durchgeführt werden. Erst nach diesen grundsätzlichen Arbeiten kann dann die eigentliche Optimierung der Homepage erfolgen.

Schritt 1: ein Ziel setzen

Das Setzen von Zielen ist wichtig, im Leben aber auch bei der Suchmaschinenoptimierung. Denn die Maßnahmen, die hierfür durchgeführt werden, hängen auch vom jeweiligen Ziel ab. Deshalb ist es ratsam, sich als Webseitenbetreiber ein Ziel zu setzen. Normalerweise wird dafür die Zahl der gewünschten Besucher genommen. Wer 1000 Besucher mehr erreichen will, muss weniger optimieren, als jemand, der 100000 Besucher mehr auf seiner Seite sehen möchte.

Schritt 2: Analyse der Schlüsselwörter

Schlüsselwörter, auch Keywords genannt, sind das A und O bei der Suchmaschinensuche. Niemand stellt seine Suchanfrage in Frageform. Meist werden nur zwei oder drei Begriffe ins Suchfeld eingegeben. Genau diese Begriffe nennt der Fachmann Keywords. Als Betreiber einer Website muss man sich deshalb überlegen, nach welchen Schlüsselwörtern seine potenzielle Seitenbesucher suchen. Je mehr passende Schlüsselwörter gefunden werden, desto höher sind natürlich auch die Erfolgsaussichten bei der Suchmaschinenoptimierung. Dass die jeweiligen Schlüsselwörter auch zum Angebot auf der Seite passen müssen, versteht sich von selbst.

Schritt 3: Inhalte sind wichtig

Die Inhalte einer Website spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Denn je höher der Informationsgehalt einer Seite, desto größer ist die Chance, dass Besucher sie weiterempfehlen. Dies geschieht in der Regel mithilfe von Links, die auf die Seite verweisen. Suchmaschinen werten diese Links aus. Je mehr davon auf eine bestimmte Seite verweisen, desto höher wird diese Seite von den Suchmaschinen bewertet und desto höher klettert sie dann auch im Ranking. In den Texten auf der Seite sollten die relevanten Schlüsselwörter etwa zwei bis drei Mal untergebracht werden.

Schritt 4: Gutes Webdesign

Die Struktur und das Design einer Seite sollten natürlich auch passen. Suchmaschinen interessieren sich zwar nicht wirklich für das Aussehen einer Seite, wohl aber Besucher. Gelangen sie nicht in kürzester Zeit an die von ihnen gewünschte Information, verlassen sie die Seite wieder. Beim Webdesign der Seite sollte deshalb darauf geachtet werden, dass die sogenannte 3-Klick-Regel eingehalten wird. Innerhalb dieser drei Klicks sollten Besucher also am gewünschten Ziel angekommen sein. Dadurch wird auch das Einlesen der Website durch die Suchmaschinen erleichtert.

Schritt 5: Testen der Seite

Wer seine Internetseite selbst erstellt, ist meist blind für die eigenen Fehler. Deshalb sollten unbeteiligte Personen einen Blick auf die Seite werfen und sich durchklicken. Diese Personen entdecken in der Regel noch vorhandene Fehler, wie fehlenden Produktinformationen, fehlerhafte Links oder Rechtschreibfehler. Solche Fehler machen auf Besucher natürlich keinen guten Eindruck und sollten daher umgehend behoben werden.

Das Feld den Profis überlassen

Sind diese Vorbereitungen abgeschlossen, sollte man sich zur weiteren Suchmaschinenoptimierung an Profis wenden. Es gibt etliche Firmen, die sich auf Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing spezialisiert haben und dem Websitebetreiber diese mühsame und zeitraubende Arbeit abnehmen. Außerdem wissen solche Firmen, welche Fehler man bei der Suchmaschinenoptimierung machen kann und vermeiden diese – im Gegensatz zu manchem Laien. Suchmaschinenoptimierung durch Firmen kostet natürlich Geld, allerdings lohnt sich diese Ausgabe für den Webseitenbetreiber so gut wie immer.

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