Suchmaschinen dienen im Internet als Vermittler zwischen Kunden und Anbietern. Für Betreiber von Websites dienen Suchmaschinen also als Mittel zur Gewinnung von Besuchern. Im Fall von Onlineshops dient die Suchmaschine als sozusagen als Kundengenerator. Kunden kann man nie genug haben, deshalb nutzen viele Shopbetreiber Suchmaschinenmarketing, um die Kundenanzahl zu optimieren. Der Gedanke dahinter ist klar: Je mehr Nutzer einen Onlineshop besuchen, desto mehr wird auch verkauft.

Zielgruppen kennen und nutzen

Sinnvolles Suchmaschinenmarketing setzt voraus, dass der Shopbetreiber seine Zielgruppen genau kennt, denn diese bestimmen die Schlüsselwörter, für die die Internetseite optimiert werden soll. Händler, die beispielsweise Wasserbetten verkaufen, werden über andere Schlüsselwörter gefunden, als Läden, in denen es um High End PCs geht. Im Vorfeld sollten deshalb bestimmte Schlüsselwörter festgelegt werden. Auf Wunsch übernimmt dies auch eine Agentur, die sich auf Suchmaschinenmarketing spezialisiert hat.

Gezielte Werbung ist für Kunden interessant

Jeder der im Internet surft kennt die Werbung, die einem dort an jeder Ecke begegnet. In den meisten Fällen wird sie genervt weggeklickt und gar nicht gelesen. Das erscheint auch logisch, denn die beworbenen Produkte haben in den allermeisten Fällen nichts mit den Wünschen des Internetnutzers zu tun. Suchmaschinenmarketing setzt genau hier an und bietet dem potenziellen Kunden Werbung für genau das Produkt an, das er gerade sucht. Genau das macht die Werbung für diesen dann auch interessant. Somit steigt die Chance, dass der Suchmaschinennutzer sie anklickt, auch deutlich an.

Topranking und gezielte Werbung: zusammen unschlagbar

Richtig durchgeführtes Suchmaschinenmarketing beschert Onlineshops ein Topranking in sämtlichen Suchmaschinen gepaart mit gezielt geschalteten Werbeanzeigen auf der ersten Seite der Suchergebnisse. Die Besucher- und damit auch die Kundenzahlen steigen durch dieses unschlagbare Doppel deutlich an. Damit das auch so bleibt, darf sich das Suchmaschinenmarketing aber nicht auf eine einzelne Maßnahme beschränken. Um dauerhaften Erfolg zu erzielen, müssen die Webseiten regelmäßig betreut und optimiert werden, denn die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht und versucht ihrerseits den besten Platz in den Suchergebnissen zu erreichen.

Das Internet ist bildlich gesprochen ein riesiger Basar. Unmengen von Händlern bieten ihre Ware an und Unmengen von Kunden sind auf der Suche nach eben diesen Waren. Wie auf einem richtigen Basar kommt es auch im Internet auf die richtige Position des Ladens beziehungsweise der Website an. Kunden, die nur schnell mal eben etwas kaufen möchten, werden sicher nicht durch den ganzen Basar schlendern, sondern sich relativ schnell für einen Händler gleich am Beginn der Ladengasse entscheiden. Die Händler weiter hinten haben dann natürlich das Nachsehen, ganz egal, ob deren Preise günstiger sind, als diejenigen der Konkurrenz ganz vorne.

Eine Top-Suchmaschinenposition ist das A und O

Während es auf einem Basar für die Geschäfte am Ende der Ladengasse sehr schwierig ist, ihre Position zu verbessern, ist das im Internet mit weit weniger Schwierigkeiten verbunden. Suchmaschinenmarketing heißt das Zauberwort. Darunter versteht man sämtliche Methoden, um eine Internetseite weit vorn in den Rankings der Suchmaschinen zu platzieren. Für den Laien ist dies allerdings nicht machbar, da man leicht etwas falsch machen kann. Im schlimmsten Fall fliegt die zu optimierende Seite dann sogar aus dem Suchmaschinenindex. Deshalb sollte man Suchmaschinenmarketing Agenturen überlassen, die sich darauf spezialisiert haben. Sie sorgen dafür, dass die Websites, die in ihre Obhut gegeben wurden, auch immer ganz weit vorn bei den Suchergebnissen erscheinen.

Suchergebnisse sind das eine, gezielte Werbung das andere

Der Platz an der Sonne bei den Suchergebnissen ist sicher nicht das schlechteste. Aber auch gezielte Werbung direkt über oder neben diesen Suchergebnissen ist nicht zu vernachlässigen. Solche Anzeigen kosten zwar Geld, – die genaue Summe ergibt sich dabei aus der Anzahl der Klicks auf die Anzeige – haben aber auch den Vorteil, dass sie unabhängig davon erscheinen, ob die eigene Website in den Suchergebnissen auftaucht oder nicht. Solche Anzeigen werden mit bestimmten Suchbegriffen verknüpft. Wer beispielsweise nach „Suchmaschinenoptimierung“ sucht, bekommt also neben den normalen Suchergebnissen auch die Werbeanzeigen diverser Suchmaschinenoptimierer angezeigt.

Suchmaschinenmarketing bietet gegenüber anderen Marketingarten einige Vorteile. So können die Besucherströme auf einer Website sehr genau gemessen werden. Dies ist einer der wichtigsten Punkte, wenn es darum geht, Werbemaßnahmen gezielt und effizient einzusetzen. Aufgrund dieser Messdaten kann das Budget für die Werbung angepasst werden und verschiedene Werbekampagne durchgeführt werden. Als Werbeform bietet sich hier die pay-per-klick-Werbung an. Für jeden potenziellen Kunden, der durch einen Klick auf einen Werbebanner auf die Website gelangt, wird ein bestimmter, vorher festgelegter Betrag fällig. Die Verteilung des Budgets kann auf diese Art am besten erfolgen.

Schlüsselwörter und Zielgruppen

Bei Kampagnen, die pay-per-klick nutzen, sollte die Werbung gezielt nach relevanten Schlüsselwörtern gebucht werden. Da man als Betreiber einer Website bei sehr vielen Schlüsselwörtern aber recht schnell den Überblick verlieren kann, sollte man diese Aufgabe einer Agentur überlassen, die sich auf Suchmaschinenmarketing und Suchmaschinenoptimierung spezialisiert hat. Diese Agenturen wählen die passenden Keywords aus und optimieren diese dann auf die Zielgruppe beziehungsweise die gewünschte Kampagne. Die Klickpreise hängen übrigens vom Keyword ab. Je hochwertiger dieses ist, desto höher ist natürlich auch der Preis. Allerdings generieren hochwertige Schlüsselwörter auch mehr Besucherzahlen und damit auch mehr potenzielle Kunden.

Prüfen, prüfen, prüfen

Der Markt ist ständig im Wandel. Deshalb können Keywords, die vor zwei Wochen noch gute Ergebnisse geliefert haben, heute schon nicht mehr gut genug sein. Die Kampagne sollte deshalb aktiv verwaltet und gemanagt werden. Der damit verbundene Zeitaufwand kann allerdings sehr hoch sein, weshalb es sich auch hier anbietet, diese Arbeiten an Firmen weiter zu delegieren.

Als Webseitenbetreiber sollte man darüber hinaus auch ein Auge auf die geschalteten Werbeanzeigen werfen. Eine solche Prüfung gehört zu den wichtigsten Punkten beim Suchmaschinenmarketing. Als Auftraggeber sollte man sich bei einer solchen Prüfung fragen, ob die Anzeige für potenzielle Kunden auch gut sichtbar ist und ob die Position der Werbung in einer sinnvollen Relation zu den Kosten dafür steht. Auch die Frage, ob man sich selbst ein Produkt aufgrund dieser Anzeige kaufen würde, sollte man sich stellen. Auch ob die Werbung zur Gewinnung von Neukunden oder nur zur Imagepflege dient, spielt eine Rolle.

Optimierung durch Agenturen

Agenturen optimieren Werbeanzeigen so, dass sie deutlich mehr Besucherströme generieren. In manchen Fällen genügt schon eine leichte Modifikation des Textes in der Anzeige, in anderen Fällen sind grundlegende Änderungen nötig. Anhand der Messung der Besucherströme kann sehr schnell erkannt werden, ob eine Anzeige noch funktioniert. Ist die Absprungrate der Besucher zu hoch, kann also extrem schnell gegensteuert werden. Seitenbetreiber vernachlässigen diese Arbeiten in der Regel, da sie hierfür einfach keine Zeit haben. Dadurch verschenken sie aber bares Geld, weshalb auch hier die Beauftragung einer Agentur durchaus Sinn macht. Die dafür nötigen Kosten gleichen sich durch höhere Verkäufe in den meisten Fällen sehr schnell wieder aus.

Viele haben den Begriff Suchmaschinenmarketing sicher schon einmal gehört, aber nicht jeder kann sich auch etwas Konkretes darunter vorstellen. Eine genaue Abgrenzung dieses Begriffs ist nicht möglich, da es keine einheitliche Definition für Suchmaschinenmarketing gibt. Umso wichtiger ist es zu wissen, was genau alles dazugehören kann, um eine gute Agentur zu finden, die die eigene Internetpräsenz für Suchmaschinen optimiert.

Die Optimierung einer Website für Suchmaschinen ist dann auch ein Teil des Suchmaschinenmarketings. Während sich die Optimierung einer Seite vor allem darum kümmert, dass diese in den Trefferlisten der Suchmaschinen möglichst weit oben erscheint, sobald jemand nach einer bestimmten Ware oder Dienstleistung sucht, die auf der zu optimierenden Homepage angeboten wird, geht Suchmaschinenmarketing noch weiter.

Sämtliche Maßnahmen unter einem Dach

Beim Suchmaschinenmarketing versammeln sich in der Regel sämtliche Maßnahmen, die zur Verbesserung der Sichtbarkeit einer Homepage bei Suchmaschinen beitragen, unter einem Dach. Eines der Standbeine ist die Suchmaschinenoptimierung, ein anderes wichtiges Standbein ist die Verwaltung und das Management so genannter gesponserter Links.

Der Unterschied zwischen bezahlten Links und reiner Suchmaschinenoptimierung

Jedes Mal wenn nach irgendeinem Begriff gesucht wird, zeigen Suchmaschinen zweierlei Ergebnisse an. Zum einen die tatsächlichen Ergebnisse der generischen Suche und zum anderen gesponserte Links. Zur Verbesserung des Rankings einer Website bei der generischen Suche wird eine Suchmaschinenoptimierung durchgeführt. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, Werbung zu schalten, die immer dann neben den generischen Suchergebnissen angezeigt wird, wenn nach bestimmten Begriffen gesucht wird. Wird etwa der Begriff „Webdesign“ eingeben, so erscheinen sowohl normale Suchergebnisse als auch Werbeanzeigen, eben genau die gesponserten Links, für die der Auftraggeber bezahlt. Bei welchen Begriffen die Werbung jeweils angezeigt werden soll, ist natürlich frei wählbar. Die Kosten für gesponserte Links variieren dabei je nachdem, wo der Link angezeigt wird. Je prominenter er platziert ist, desto teurer ist die Sache natürlich. Allerdings steigt so auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Werbung auch angeklickt wird.

Beim Suchmaschinenmarketing (SEM) gehen bezahlte Werbung und suchmaschinenoptimierter Content eine erfolgreiche Verbindung ein. Suchmaschinenoptimierung alleine kann zwar auch für Erfolge sorgen, aber besonders Unternehmen, die langfristig hohe Besucher- und damit auch Kundenzahlen auf ihrer Internetpräsenz sehen möchten, greifen auf Suchmaschinenmarketing zurück, da diese Methode an mehr Stellen ansetzen kann und deshalb auch mehr Erfolg verspricht. SEM zeichnet sich im Großen und Ganzen durch die zwei Standbeine „bezahlte Werbung“ und „suchmaschinenoptimierter Content“ aus, übernimmt aber auch Aufgaben des Webdesigns, wenn es nötig ist oder gewünscht wird.

Standbein 1: Bezahlte Werbung

Bei jeder Suchanfrage mit einer Suchmaschine erhält der Suchende neben den regulären Suchergebnissen auch Werbung angezeigt. Diese Werbeanzeigen passen thematisch zum eingegebenen Suchbegriff. Das kommt nicht von ungefähr, denn die Firmen, die die Werbung geschaltet haben, haben genau dafür bezahlt. SEM-Agenturen kümmern sich in deren Auftrag darum, dass die Werbung bei sinnvollen Suchbegriffen eingeblendet wird. Diese Art des Internetmarketings hat sich als sehr erfolgreich herausgestellt.

Standbein 2: Suchmaschinenoptimierter Content

Werbeanzeigen alleine sind meist nicht genug. Mindestens ebenso wichtig ist es, in den Suchergebnissen möglichst weit oben zu erscheinen, da die meisten User einen dieser Links anklicken, bevor sie sich für die Werbung interessieren. Um ein gutes Ranking bei den Suchmaschinen zu erreichen, ist hochwertiger Content auf der eigenen Internetseite nötig. Die Zeiten, in denen man einfach Listen von Keywords auf einer Seite verstecken konnte, sind lange vorbei. Besonders Google legt viel Wert auf Inhalte und Struktur der Texte auf einer Website. Absätze, Zwischenüberschriften und die Verwendung von Synonymen der Schlüsselwörter machen bei SEM-Content also durchaus Sinn. Solchen Content gibt es natürlich nicht umsonst. Viele SEM- oder SEO-Agenturen beschäftigen eigene Autoren, wieder andere suchen sich freie Texter oder stellen ihre Textaufträge in Textbörsen oder bei Textagenturen ein. Nach Möglichkeit sollten die Texte auch einen gewissen Gehalt an Information mitbringen, da sie in den meisten Fällen nicht nur von Google, sondern auch von Besuchern der Website gelesen werden.

Standbein 3: Webdesign

Neben den beiden ersten Standbeinen spielt bei Maßnahmen des SEM auch Webdesign eine Rolle. Suchmaschinen kommen nämlich nicht mit jeder Art der Programmierung einer Internetseite zurecht. In schlimmsten Fall können die Bots eine Seite überhaupt nicht lesen. Somit wird sie nicht im Index erfasst und taucht auch nicht in den Suchergebnissen auf. Um das zu verhindern, übernehmen SEM-Agenturen auf Wunsch auch die nötigen Änderungen im Webdesign der zu optimierenden Seite.